Wenn das Bäuchlein drückt

28. Juli 2010

Wenn ein Baby gerade erst ein paar Tage auf der Welt ist, ist sein Verdauungssystem noch dabei sich zu entwickeln. Vor der Geburt ist es ja im Mutterleib über die Nabelschnur versorgt worden und hat maximal mal hier und da einen Schluck Fruchtwasser probiert. So kann ein Baby auch nicht sofort etwas essen, wie ein Erwachsener, sondern schafft es nur die leicht verdauliche Muttermilch oder die der natürlichen Muttermilch nachempfundene Ersatznahrung zu sich zu nehmen und zu verwerten. Da die Zusammensetzung der Muttermilch von dem abhängt, was die Mutter zu sich nimmt, kann es schon mal sein, dass das nagelneue Verdauungssystem des kleinen Erdenbürgers selbst von der Muttermilch überfordert ist.

Auf die Nahrung achten

So ist es immens wichtig, dass die Mutter aufpasst, was sie isst und was sie damit ihrem Baby, zumindest indirekt, zu essen gibt. Nimmt man blähende Lebensmittel wie Kohl, Erbsen und bestimmte Früchte zu sich, wird auch das Baby Bauchschmerzen bekommen. Besonders in den ersten drei Wochen – in dieser Zeit gelten Babys noch als Neugeborene und noch nicht als Säugling – ist ein Einhalten dieser Regel wichtig. Falls das kleine Bäuchlein doch mal sehr aufgebläht ist, kann man dem Kleinen mit einfachen Mitteln helfen. Denn nicht nur die Zusammensetzung der Muttermilch und die Ernährung der Mutter kann Blähungen beim Baby verursachen. Manchmal kommen sie auch einfach so und gehen auch einfach so wieder weg.

Abhilfe bei Schmerzen

Besonders gerne mag das Baby Hausmittel, die auch uns Erwachsenen helfen können. Statt einer Wärmflasche, die zu schwer für Babys Bauch wäre, kann man ein Kirschkern- oder Körnerkissen warm machen und auf den Bauch legen. Die Wärme wirkt wohltuend und entspannend. Dabei muss man aber unbedingt beachten, dass das Säckchen nicht zu heiß wird. Helfen kann man dem Kleinen auch, wenn man es im sogenannten Fliegergriff umherträgt. Dabei legt man es mit dem Bauch auf die Hand, der Rest des Körpers ruht auf dem Unterarm. Mit der anderen Hand hält man es so fest, dass es komfortabel und sicher liegt. So wird Druck auf den Bauch ausgeübt und gleichzeitig Wärme gespendet und Nähe findet ein Baby sowieso immer großartig. Auch eine Massage des Bäuchleins mit einem speziell für Babyhaut geeignetem Öl kann dem Baby helfen, die überschüssige Luft schnell wieder loszuwerden.

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