Die kleine Maniküre

3. August 2010

Auch Babys haben Fingernägel und die wachsen auch ziemlich schnell. Schon im Mutterleib sind sie vorhanden und nach der Geburt wachsen sie so schnell, dass sie abknicken oder reißen können. Was für Erwachsene ziemlich unangenehm klingt, ist für die Kleinen gar nicht so wild, da die Nägel noch ganz weich sind und nicht wie unsere Nägel brechen können. Trotzdem kann es wichtig sein, die kleinen Fingernägelchen von Anfang an gut zu pflegen.

Handschuhe an!

kleines MädchenAuf der Säuglingsstation sieht man ab und zu Babys, die Handschühchen anhaben. Die kleinen Stoffüberzieher dienen dazu, die empfindlich Haut von Babys zu schützen, die sich manchmal aus Müdigkeit mit den Händen durchs Gesicht fahren und dabei aus Versehen große Kratzer zufügen. Auch wenn die Nägel noch weich sind, die Haut ist noch weicher. Deswegen ist es empfehlenswert, Kindern, die sich viel kratzen solche Handschuhe auch noch zu Hause anzuziehen.

Regelmäßig schneiden

Schon bei den ganz Kleinen müssen die Nägel regelmäßig geschnitten werden. Dazu darf man aber keinen Klipser oder eine Schere für Erwachsene benutzen sondern eine spezielle Kindernagelschere mit abgerundeten Ecken. Damit ist die Verletzungsgefahr geringer. Man sollte außerdem darauf achten, dass man die Nägel gerade abschneidet, damit sie nicht einwachsen. Das Nagelbett von Babys ist sehr sehr empfindlich und sollte daher nicht verletzt werden. Das kann Verwachsungen verursachen. Würde man versuchen die Ecken rund zu schneiden, besteht ein erhöhte Gefahr, dass man die Nagelhaut beschädigt, also sollte man von solchen kosmetischen Maßnahmen absehen. Auch die Nagelhaut auf dem Nagel sollte nicht angetastet werden. Kein Zurückschieben oder Ähnliches notwendig. Im Grunde gilt bei der Maniküre der Kleinsten: Weniger ist mehr.

Schlagwörter:

Schreiben Sie Ihre Meinung!