Spielwaren, die sicher Spaß machen

13. April 2011

Alle Kinder spielen. In einem Alter von wenigen Monaten fangen sie damit an und stecken sich dann bis zum Kleinkindalter alles in den Mund. Auch wenn diese Phase vorbei ist, erforschen Kinder ihre Umwelt mit großem Interesse. Deswegen brauchen Eltern für ihre Kleinen Spielwaren, die nicht nur das Lernen fördern und Spaß machen, sondern die vor allem sicher und unbedenklich sind.

Der Markt bietet ein fast unüberschaubares Angebot an Spielwaren. Viele davon sind von gewissenhaften Herstellern aus Qualitätsmaterialien gefertigt und halten dem anspruchsvollen täglichen Einsatz beim turbulenten Kinderspiel gut stand. Doch damit nur solche Spielwaren den Eintritt in die Spielzeugkiste im Kinderzimmer erhalten, sollten Eltern beim Kauf Augen, Nase und Ohren offenhalten. Für den Kauf von Spielwaren gibt es ein paar einfache Regeln, die Fehlgriffe unwahrscheinlich machen.

1. Spielwaren bei renommierten Händlern kaufen. Wer Spielzeugautos, Puppen und Stofftiere, Bälle und andere Spielwaren im Fachhandel kauft, minimiert das Risiko von vornherein. Denn hier kommt nur ins Sortiment, was vorher kritisch geprüft wurde. Nicht zu empfehlen ist hingegen der Kauf in Ramschläden, die oft Billigware aus China oder Taiwan anbieten.

2. Auf Qualität achten. Besser, man kauft ein hochwertiges Spielzeug von Qualität als zwei von einem Billighersteller. Denn während das Billigspielzeug nach kurzer Zeit kaputtgeht, halten Spielwaren von Qualität viele Kinderhände aus.

3. Ältere Kinder lieben Spielwaren wie Roller und Kettcars, Schaukelpferde, elektrobetriebene Polizeiautos und ferngesteuerte Spielzeuge, aber auch Mini-Schlauchboote oder Tischfußball, die echte Action garantieren. Da die Kleinen damit manchmal erstaunlich schnell werden können, sollten Eltern hier besonders aufpassen. Produkte von Qualitätsherstellern, Sicherheits-Prüfsiegel und das Beachten der Herstellerhinweise garantieren, dass die Spielfreude der Kinder ungetrübt bleibt und die Eltern sich entspannt zurücklehnen können.

4. Sicherheits- und Prüfsiegel garantieren, dass anerkannte Institute und Verbände die Spielwaren auf ihre Unbedenklichkeit getestet haben.

5. Ein Blick auf die aktuellen Ergebnisse von Produkttests gibt wertvolle Auskunft.

6. Auch die eigene Nase ist ein wichtiges Hilfsmittel: Riecht die Gummifigur, der Teddy oder das Bällchen komisch, sollte man besser die Finger davon lassen.

7. Bei Spielzeug aus Plastik sollte man darauf achten, dass es frei von PVC und Phtalaten ist, die zu den umstrittenen Weichmachern gehören.

8. Bei Plüschtieren sollte man darauf achten, dass diese waschbar sind und Schleifen oder Accessoires wegen der Erstickungsgefahr für die Kleinsten entfernen. Babys und Kleinkindern sollte man nur Stofftiere mit aufgestickten Gesichtern geben, da Augen oder Nasen aus Plastik verschluckt werden könnten.

Wer all das beachtet, wird sich und vor allem seinen Kindern mit tollen Spielzeugen viel Freude bereiten.

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